Seminar für Christlichen Orient und Byzanz - Orientalisches Institut - MLU Halle-Wittenberg

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Aktuelles

15.12.2016

Messianische Prototypen im Judentum, Christentum, Manichäismus und Islam

Vortrag von em. Prof. Dr. Jürgen Tubach im Rahmen der Alexander-Böhlig-Gedächtnisvorlesung 2016

Beginn: 16.00 c.t. Uhr
Ort: Orientalisches Institut, Mühlweg 15, Seminarraum II
Organisation: Seminar Christlicher Orient und Byzanz

Die Einladung (PDF)

Alexander Böhlig, Professor in Halle und Tübingen, gehörte zu seiner Zeit zu den internationalen Spitzenforschern in den Bereichen der Gnosis und der Koptologie. Das Fach „Christlicher Orient“ verdankt ihm in Deutschland gleich zwei renommierte Lehrstuhlgründungen. Er etablierte in Halle den „Christlichen Orient“ als eigenständiges Fach, zunächst an der Theologischen (1954) und seit 1959 an der Philosophischen Fakultät der Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg. Nachdem Böhlig 1963 die DDR über Ägypten verlassen hatte, gründete er in Tübingen das Seminar für Sprachen und Kulturen des Christlichen Orients, an dem er selbst bis zu seinem Tod im Jahre 1996 lehrte.
Nach dem Tod des Ehepaares Böhlig wurde gemäß testamentarischer Anordnung 1999 die Gertrud-und-Alexander-Böhlig-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft begründet. Sie dient der Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Sprachen und Kulturen des Christlichen Orients.
Die jährlich stattfindende Alexander-Böhlig-Gedächtnisvorlesung ehrt das Andenken dieser verdienstvollen und großzügigen Persönlichkeit durch Vorträge hervorragender Wissenschaftler des orientalischen Christentums.

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